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Region Ostfalen...
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Tourismusinformationen zur Region

Einfach mal die Städte und die Region besuchen und entdecken.....
Willkommen in der Region Ostfalen
 zwischen Elbe und Leine...

 Helmstedt - Hausmannsturm - Der Eingang zur Altstadt

Noch findest du hier nicht viel Informationen. 
Aber laß dich überraschen was noch alles kommt.

Wir haben vor dich auf die Regionen in Ostfalen neugierig zu machen. Auf Orte wie: Helmstedt, Salzgitter,  Braunschweig, Magdeburg, Flechtingen, Sommerschenburg und mehr...

Bitte nicht enttäuscht sein, wenn hier noch nicht so viel zu finden ist. Trotzalledem, es wird täglich etwas mehr auch mal quergedacht.

Orte, Gebäude, Landschaften in der Region

Die folgenden Beiträge sollen Lust machen die Orte zu besuchen, mal rauszukomman aus dem Alltag...

Fachwerkhäuser in Helmstedt Kirchstraße / Papenberg

Ein eindrucksvolles Fachwerkensemble am Papenberg


von Achim Klaffehn
Helmstedt wird an der Ecke Papenberg Kirchstraße der Nominierung als Fachwerksstadt gerecht. Sicher gibt es andere Fachwerkhäuser, die aufgrund der Verzierungen und Kragungen eindrucksvoller sind. Die Ecke vor der Kirche St. Stephani spiegelt die Vergangenheit der kirchlichen Nutzung des Bereichs wieder. Viele Gebäude des Papenbergplatzes standen ursprünglich im Besitz der Kirche. In dem Gebäude Kirchstraße 2 kannte ich noch die Nutzung durch den Kirchenverband der lutherisch evangelischen Kirche unter Leitung von Dieter Bruns. In diesem Gebäude waren eine Sozialstation und die Friedhofsverwaltung untergebracht.



Das Eckgebäude stammt vermutlich aus dem Jahr 1822. Eine Balkeninschrift weist das jedenfalls so aus. Dort kann man auch lesen: „Wo der Herr nicht das Haus baut, so arbeiten umsonst, die daran bauen.“

Das angrenzende höhere Gebäude auf dem Papenberg fiel durch eine Verzierung mit gekreuzten Bischhofstäben ins Auge. Der Papenbergplatz vor diesem alten Fachwerkgehäuse ist historisch mit Kopfsteinen gepflastert.
Konkrete historische Unterlagen habe ich nicht gefunden uns sind mir nicht bekannt.

Tano.G. Neurer(Facebook) erläuterte:
„Das ist das sogenannte 2. Predigerhaus von St. Stephani. Das 1. Predigerhaus war das Haus rechts davon, Papenberg 14. Nach alten Unterlagen ist das Haus einst mit einem Satteldach gebaut worden. Im Archiv finden sich auch historische Bauunterlagen.“

Foto: Achim Klaffen.
Beitrag vom: 27.02.2018

Boeckel´sche Kapelle.

Die Boeckelsche Kapelle in Helmstedt mit historischen Details


von Achim Klaffehn
Die Boeckelsche Kapelle in Helmstedt am Georg-Calixt-Platz wurde 1669 gestiftet. Sie erinnert an den dortigen Friedhof, der 1818 an die Parkstraße verlegt wurde. Die Kapelle steht mit der Rückseite unmittelbar an der mittelalterlichen Stadtmauer, die hier als Rest zu sehen ist.In der Kapelle wurden Mitglieder der Professorenfamilie Boeckel beigesetzt. In der Kapelle stehen 4 steinerne Särge.



Einer der an der Universität Helmstedt lehrender Professor war der Mediziner Johann Böckel. Er wurde im Jahr 1576 von Herzog Julius zum Medizinprofessor an die neugegründete Landesuniversität Helmstedt berufen. Er war dort maßgeblich an der Organisation und dem Aufbau der medizinischen Fakultät beteiligt. Nach dem Regierungswechsel 1589 kam es allerdings zu Spannungen mit dem jungen Herzog Heinrich Julius. Böckels Kritik an der Hexenverfolgung stieß auf das Missfallen des jungen Herzogs, der eine entgegengesetzte Haltung einnahm. Böckel zog sich in seine Heimatstadt Hamburg zurück, wo er 1605 verstarb. Er dürfte also nicht in der Grabkapelle beigesetzt sein.

Das Wirken des Professors Johann Böckel hinterließ allerdings noch eine weitere Spur. In einer Inschrift über dem Eingang zur Professorenprieche in St. Stedphani befand sich folgender Spruch: „ Diesen Sitz gab uns der fürsorgliche Böckel zum Gebrauch, als er zum zweiten Mal das Zepter unserer Schule führte. Wahrlich, der ist vor allen anderen der Unsterblichkeit würdig, der der Meinung ist, dass man das Gemeinwohl den Eigeninteressen voranstellen muss.“
Es ist jedoch noch ein weiterer Professor Böckel in den Analen der Universität zu finden. Die Kapelle geht auf Johann Gotthard Böcker zurück. Er wurde 1673 zum außerordentlichen Professor der Rechte an der Universität Helmstedt berufen. Nachdem er zum Doktor der Rechte promovierte übernahm er zusätzlich die Professur der Ethik in Helmstedt. Er ist wohl in der Grabkapelle beigesetzt. Dort ruht u.a. auch sein Schwiegervater Johann Eichel von Rautenkorn. Dieser war ebenfalls Professor in der juristischen Fakultät in Helmstedt.

Die Grablege am Georg-Calixt-Platz neben der St. Stephanikirche kann ebenfalls als touristisches Objekt zum Thema der ehemaligen Universitätsstadt genannt werden.

Foto: Achim Klaffehn
Beitrag vom: 19.02.2018



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