Handball - Die Recken

Wieder große Enttäuschung bei der TSV Hannover-Burgdorf

Bittere Heimschlappe mit 30:36 gegen den HSV Hamburg

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Der HSV Hamburg kann in der Handball-Bundesliga doch noch gewinnen. Nach drei Niederlagen in Folge gab es ausgerechnet bei der TSV Hannover-Burgdorf wieder einen Sieg – und der fiel mit 36:30 (17:12) sehr deutlich aus. Anstatt sich wieder an die Europapokalplätze ran zu schieben und den HSV in der Tabelle zu überholen, enttäuschte das Team von Trainer Christopher Nordmeyer einmal mehr. Von den letzten sechs Begegnungen gab es lediglich einen einzigen Erfolg. Nun dürfte der Blick wieder nach unten in die Tabelle gehen – fünf Punkte beträgt der Vorsprung auf einen Abstiegsrang. Und es ist fast immer das Selbe: die Abwehr ist löchrig wie ein Schweizer Käse und vorn mangelt es nach wie vor an der Wurfqualität. Insgesamt gab es wieder einmal 22 Fehlwürfe gegen eine ebenfalls verunsicherte HSV-Mannschaft, die aber mit zunehmender Spielzeit so richtig aufgebaut wurde. Allein in der ersten Viertelstunde wurden zudem drei Siebenmeter verworfen. Da darf auch als Entschuldigung nicht gelten, dass mit Jan-Fiete Buschmann, Torge Johannsen, Olafur Gudmundsson und Mait Patrail gleich vier Stammspieler fehlten. Nur in der 21. Minute durfte gejubelt werden, als Lars Lehnhoff mit dem 9:8 die einzige Burgdorfer Führung erzielte. Aber es war nur ein Aufflackern einer schwachen TSV-Mannschaft, die den HSV in der Folgezeit förmlich zum Toreschießen einlud und neun Minuten später zur Pause mit 12:17 im Hintertreffen lag. Der Erfolg der Hamburger geriet niemals in Gefahr, obwohl Torjäger Andrian Pfahl noch verletzt fehlte. Von einer uneinnehmbaren Festung in der hannoversche Swiss-Life Hall ist die TSV derzeit meilenweit entfernt - obwohl diesmal über 3800 Fans die TSVer unterstützten.

TSV Hannover-Burgdorf: Ziemer, Weber – Christophersen (8) Tore), Lehnhoff (7), Sevaljevic (5/1), Andreu (4), Häfner (3), Kastening (2), Karason (1), Hykkerud, Szücs, Y. und M. Dräger, Pollex.  

Bis zum Jahreswechsel stehen noch zwei Spiele gegen Teams auf dem Programm, die auf Abstiegsränge stehen. Am 23. Dezember gastieren die Burgdorfer von 19 Uhr an bei der SG BBM Bietigheim. Hier wurde das Hinspiel mit 36:29 gewonnen. Revanche für die bittere 24:27-Hinspielniederlage soll es am 27. Dezember von 19 Uhr an in der hannoverschen TUI-Arena geben, wenn die TSG Friesenheim zu Gast ist. Für diese Partie sind bereits knapp 8000 Karten verkauft worden.

Seine acht Treffer reichten nicht zum Sieg: Nationalspieler Sven-Sören Christophersen (Foto: TSV Hannover-Burgdorf)

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Wieder große Enttäuschung bei der TSV Hannover-Burgdorf

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