Handball - Die Recken

Schaffen die RECKEN in der TUI Arena das Wunder?

Spiel vor voller Halle - Weiterhin fehlen Kai Häfner, Erik Schmidt und Morten Olsen

Am Ostersonntag, 27. März, kommt es zum großen Duell des Handball-Bundesligisten TSV Hannover-Burgdorf gegen den deutschen Rekordmeister THW Kiel. Es gibt noch ganz wenige Restkarten für die Partie, die um 15 Uhr in der TUI Arena angepfiffen wird. Gerechnet wird mit einem ausverkauften Haus mit 9800 Besuchern, bis Anfang der Woche waren 9700 Karten  an die Fans rausgegangen. Der THW errang bisher 20 nationale Meistertitel, wurde neunmal Pokalsieger und gewann  die Champions-League dreimal. Auch in diesem Jahr sind die Kieler mit ihrem Trainer Alfred Gislarson im Viertelfinale. Gegen Pick Szeged holte man in dieser Woche einen 29:33-Rückstand auf und siegte im Rückspiel mit 36:29. Im Viertelfinale geht es nun gegen den FC Barcelona.

Aufseiten der TSV fehlen weiterhin die verletzten Kai Häfner. Erik Schmidt und Morten Olsen – ein riesiges Handicap. War es doch gerade Morten Olsen, der im Hinspiel für Furore sorgte. Denn in Kiel führten die TSVer nach 45 Minuten mit 23:19 – zehn Tore erzielte damals der alles überragenden Olsen. Am Ende siegte der THW im 13. Bundesligaspiel gegen die RECKEN noch mit 33:29. Gut für TSV-Trainer Jens Bürkle, dass zumindest Csaba Szücs wieder fit ist und spielen kann. Nach dem „goldenen“ Dezember mit 10:0 Punkten laufen die Burgdorfer ihrer Form etwas hinterher, denn im neuen Jahr 2016 gab es noch keinen Sieg bei 3:7 Punkten. Allerdings ist man mit erheblichen Verletzungssorgen geplagt. Beim Kieler Team kann jeder Spieler ein Spiel entscheiden, die besten Torschützen dieser Saison sind Domagoj Duvnjak (103 Treffer), Niclas Ekberg (101) und Marko Vujin (95). Namen wie Torwart Niklas Landin Jacobsen, Blazenko Lackovic, Steffen Weinhold oder Rene Toft Hansen, um nur einige zu nennen, sprechen von absoluter Klasse. „Eigentlich ist der Gegner übermächtig“, befindet Bürkle.

Hoffnung bei der TSV liegt bei der Unterstützung des Publikums. Schon kürzlich waren die Besucher mit ausschlaggebend dafür, dass es gegen das Spitzenteam SF Flensburg-Handewitt ein nicht erwartetes Unentschieden gab. Zudem verloren die Burgdorfer in der TUI Arena bisher noch kein einziges Spiel.

Wer keine Eintrittskarte mehr bekommen hat, kann die Partie im Fernsehen live auf Sport1 ab 15 Uhr sehen.

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