Handball - Die Recken

DIE RECKEN mit einer hohen Fehlwurfquote

Vermeidbare 28:30-Niederlage beim Europapokalteilnehmer SC Magdeburg

Handball-Bundesligist TSV Hannover-Burgdorf schafft es immer wieder, sich selbst um den Lohn der Arbeit zu bringen. Im Auswärtsspiel beim Europokal-Teilnehmer SC Magdeburg gab es eine bittere 28:30 (11:12)-Niederlage – eine Niederlage, die so überflüssig wie ein Kropf war. Die mehr als gleichwertigen Burgdorfer leisteten sich den Luxus, ganze 29 Fehlwürfe zu fabrizieren. Das ist einfach zu viel, um in Magdeburg zu bestehen. In der ersten Hälfte lagen die TSVer noch bis zur 28. Minute mit 11:10 vorn – zur Pause hieß es 12:11 für die Gastgeber, auch weil Rune Karason mit einem Siebenmeter scheiterte. Nach dem Seitenwechsel fielen die Burgdorfer nach dem 13:13 auf 14:17 zurück, glichen in der 47. Minute aber zum 20:20 aus. Jetzt war es einfach zu beschreiben: TSV verwirft, SCM trifft. Innerhalb von vier Minute führen die Magdeburger mit 24:20. Timo Kastening scheitert zuvor mit einem weiteren Siebenmeter. Zwar kamen die Burgdorfer noch auf zwei Treffer heran, mehr sollte es aber nicht werden. Die Wurfquote lag bei unter 50 Prozent, das heißt, die TSV verwarf über die Hälfte aller Würfe, die auf das Tor kamen. Lediglich Sven-Sören Christopher hatte scheinbar „Zielwasser“ getrunken, denn er traf zehnmal. So einfach darf man einfach kein Spiel abgeben, denn die Magdeburger waren in keiner Phase besser – nur eben nicht mit so vielen Fehlwürfen belastet. Ein Phänomen, das den Burgdorfer nicht unbekannt ist. Die Wurfqualität begleitet die TSVer schon während der gesamten Saison. Seinen Einstand nach langer Verletzung beendete Morten Olsen mit drei Treffern, aber auch mit fünf Fehlwürfen.

„Es ist positiv, dass wir heute eine Siegchance hatten. Aber momentan fühlt es sich nicht so an“, trauerte Benjamin Chatton den möglichen und wichtigen zwei Pluspunkten hinterher.

Bis zum Heimspiel gegen den TuS N-Lübbecke haben DIE RECKEN jetzt neun Tage Zeit, um die positive Entwicklung weiter voranzutreiben. Eventuell kann mit Lars Lehnhoff dann auch ein weiterer Spieler von der Verletztenliste sein Comeback feiern.

Die Tore der TSV Hannover-Burgdorf erzielten: Sven-Sören Christophersen (10), Kai Häfner (6), Morten Olsen (3), Julius Hinz (2), Mait Patrail (2), Runar Karason (2), Erik Schmidt (2) und Timo Kastening (1).

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DIE RECKEN mit einer hohen Fehlwurfquote

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